Der unsichtbare Gegner – Tatort 134 #Crimetime Vorschau #Tatort #Duisburg #Schimanski #Thanner #WDR #Gegner #unsichtbar

Crimetime Vorschau 15.09.2020, 22:15 Uhr, WDR

Schimanski zum Dritten

Vielleicht macht es der WDR tatsächlich. Alle Schimanski-Fälle wiederholen, die nicht vor einigen Jahren in einer Retrospektive gelaufen sind. Damals waren es allerdings die bekannteren, aber auch die werden jetzt teilweise wiederholt. Vor einiger Zeit hat man diejenigen Filme rausgehauen, die nach Ansicht der Fans, die auf der Plattform Tatort-Fundus ihre Bewertungen hinterlassen, als die schwächsten des Duisburger Duos Schimanski und Thanner gelten. Sie heißen „Doppelspiel„, „Das Haus im Wald„, „Katjas Schweigen„, „Rechnung ohne Wirt“ etc.

Nun kommen auch Filme wie „Duisburg-Ruhrort“, der Starter, wieder und sicher noch weitere von den „großen“ Schimanskis, etwa die fürs Kino gedrehten Filme „Zahn um Zahn“ und „Zabou„. Einige Rezensionen werden wir in den nächsten Tagen republizieren, weil die Filme nun wieder gezeigt wurden oder werden. Der lange nicht mehr gezeigte Fall „Der unsichtbare Gegner“ zählt nach Ansicht der Fans zu den besseren, liegt in der Schimanski-internen Rangliste des Fundus derzeit auf Platz 6 von 29. Ich freue mich also auf einen von den sechs Filmen mit dem Ruhrpott-Duo (Schimanski und Thanner), die es geschafft haben, im Fundus eine Bewertung von 7/10 oder höher zu erhalten (Stand 13.09.2020) – in nächster Zeit wird es zu ihm auch eine Rezension geben, da ich diesen Film noch nicht kenne, was wiederum die Erstellung dieser Vorschau begründet. In der ARD wird dieser Film als „restaurierte Fassung“ ausgewiesen. Gut so. Abgesehen von einer Sache, die mir nicht gefällt, die aber von den meisten Sendern jetzt so gehandhabt wird:

Die Filme, die noch im 4:3-Format entstanden sind, und dazu zählen alle Schimanski-Tatorte, werden auf 16:9 umgestellt, was zwangsläufig dazu führt, dass Teile des Originalbildes verschwinden und die Bildausschnitte, bei denen sich Regisseure oder Kameraleute damals etwas gedacht haben könnten, verändert werden. Abgesehen davon, dass das Flair der Filme, die bis ca. 1995 entstanden sind, durch diese Maßnahme beeinträchtigt wird. Aber so ist das, wenn für ein Massenpublikum gearbeitet wird, das denkt, der Fernseher ist kaputt, wenn nicht der ganze Bildschirm ausgefüllt wird. Richtiges Breitwandkino bedingt auch beim heutigen 5:3- oder 1,66:1-Format übrigens immer noch Streifen oben und unten und manche Tatorte sind mittlerweile auch tatsächlich in einem noch breiteren Format gefilmt.

Handlung

Kalle Schlumm, ein ehemaliger Jockei, wird ermordet aufgefunden. Einige Tage später zieht man die Leiche des Malers Adolf Krage, der mit Schlumm befreundet war, aus dem Duisburger Hafen. Krage scheint nach einem Autowrack getaucht zu haben. Die Untersuchung ergibt, dass das Fahrzeug bei einem Banküberfall einige Zeit zuvor in Lüdenscheid benutzt wurde. Hauptkommissar Horst Schimanski und sein Kollege Christian Thanner erfahren schließlich von Krages Frau die Zusammenhänge: Schlumm war geflohen, als seine beiden Komplizen entgegen den Abmachungen Schusswaffen gebrauchten.

Besetzung und Stab

Kriminalhauptkommissar Schimanski – Götz George
Kriminalhauptkommissar Thanner – Eberhard Feik
Kriminalrat Kissling – Werner Schwuchow
Hänschen – Chiem van Houweninge
Frau Krage – Helga Engel
Herr Krage – Peter Bongartz
Pistolen-Manne – Joachim Krietsch
Erich – Wolfram Weniger
Schwarz – Reinhard Glemnitz
Sylvia – Nate Seids
Vater Henschel – Rudolf Schündler
Marion – Barbara Ahren

Buch – Horst Vocks, Thomas Wittenburg
Regie – Hajo Gies

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