#Filmfest News 3 | Filmfest D startet + Special #EdgarWallace Update 4 + Babylon Berlin + Projekt „IMDb Top 250 of all Times“ + Komponenten

Liebe Leser*innen,

unsere dritte Filmfest-News befasst sich mit Neuerungen ab Juli 2020 und Informationen zu laufenden Projekten (hier zur Ausgabe Nr. 1 und hier zu Nr. 2).

Sommerfrische

1.) Das Filmfest D

Das Filmfest D („Documentary“) startet am morgigen 9. Juli mit der Kritik zu einem Doku-Feature über den Filmemacher William Friedkin. Seinem bekanntesten Werk „The French Connection“ haben wir uns kürzlich gewidmet (Filmfest 176).

Damit eröffnen wir eine weitere Sparte des Filmfests, die in den obenstehenden Fotos gezeigt wird. Die Dokumentationen müssen nicht immer mit dem Medium Film zu tun haben, es kann um ganz unterschiedliche Themen gehen. Zum Beispiel haben wir auf dem Media-Receiver aktuell mehrere Dokumentationen gespeichert, die sich mit „Housing“, mit Immobilien, mit Wirtschaft allgemein befassen.

„Noch nicht eingeführt sind Filmfest C und Filmfest E, da wir derzeit keine Fernsehfilme rezensieren, die nicht der Hauptrubrik „Crimetime“ zuzuordnen sind und eigene Produktionen sind derzeit nicht in Arbeit. In den nächsten Filmfest-News werden wir aber vermutlich den Start von Filmfest C „TV“ verkünden.“

2.) Die IMDb Top 250, Allzeitbetrachtung

Unser Dauerprojekt ist, wie angekündigt, im Mai gestartet, das parallel zu den „Specials“ läuft. Unser Ziel ist, im Laufe der nächsten Jahre Kritiken zu allen Filmen anzubieten, die jemals in der berühmten Top-250-Rangliste der Internet Movie Database (IMDb) enthalten waren.

Diese Liste gibt es seit 1999. Auf „Moviepilot.de“ führt ein*e Nutzer*in dankenswerterweise eine eigene Dokumentation, an der wir uns orientieren, wenn es um die Vollständigkeit geht. Sie umfasst nicht weniger als 970 Filme, die fünf ältesten aus den Jahren 1920-1924 haben wir bisher vorgestellt, einen davon (Charles Chaplins „The Kid„) mit einer eigenen Rezension als Filmfest-Feature Nr. 156.

„Ich finde, das ist ein Muss für ein weltweites Filmfest. Neben einigen Bestenlisten von Filmmagazinen oder des AFI (American Film Institute) ist dieses Ranking trotz all seiner Schwächen wie einer zu hohen Bewertung des Mainstream-Kinos und neuerer Filme der beste Überblick über das, was im Weltkino angesagt ist und / oder als dauerhaft von kinematografischem Wert erachtet wird; von einer großen Anzahl an Kinofans, nicht nur von Fachleuten. Auf ähnliche Weise arbeiten wir in unserer Rubrik Crimetime schon lange mit der Bewertungsliste des Tatort-Fundus.

3.) Fortführung – Das Special Edgar Wallace

23 von 38 Filmen der deutschen oder hier coproduzierten Edgar-Wallace-Verfilmungen aus den Jahren 1959-1972, die im Kino vor allem bis 1965 sehr erfolgreich waren, haben wir bereits rezensiert bzw. die Rezensionen dazu veröffentlicht. Sind wir im Plan und wird die Sammlung komplett werden?

„Wir hängen einige Veröffentlichungen zurück, für diese haben wir Filmfest-Nummern (derzeit die die 132, die 137 und immer die fünftnächste) freigehalten. „Babylon Berlin“ fordert meine Kapazitäten für längere Neurezensionen derzeit stark, erst nach dem Abschluss meiner Befassung mit der dritten Staffel kann ich mich wieder verstärkt den Edgar-Wallace-Filmen zuwenden. Die Crimetime-Texte haben häufig einen erhöhten Aktualitätsgrad. Werden wir sie alle kriegen? 36 von 38 Filmen sind gesichert, die beiden übrigen Filme müsste ich mir evtl. über Amazon Prime besorgen.“

Bei einem davon ist das mittlerweile geschehen und er ist nun die Nr. 23 im „Special Edgar Wallace“, „Der Fluch der gelben Schlange„. 

„Ich kann mir allerdings vorstellen, dass wir auch den einen oder anderen älteren Wallace-Film dazunehmen werden und Filme nach Stoffen von Bryan Edgar Wallace, dem Sohn von Edgar Wallace. Dazu wird es aber dann eine Einführung oder eine gesonderte Nachricht in den Filmfest-News geben.“

4.) Seit Mai – frische Filmrezensionen

Seit Mai 2020 zeigen wir im laufenden Jahr erstellte Texte, die bereits im WordPress-Editor vorgefertigt sind – ähnlich wie viele aktuelle Polizeiruf-Rezensionen für „Crimetime“.

Wir müssen bei diesen Rezensionen nur noch aus Korrekturgründen drüberschauen, taggen und ein schönes Titelbild suchen, hingegen nicht optische Umstellungen vornehmen etc., wie bei in Word verfassten Beiträgen, die vom „ersten“ Wahlberliner und von „Rote Sonne 17“ zwecks Wiederveröffentlichung archiviert oder noch nie gezeigt worden sind. Letztere Variante ist die aufwendigste, weil kein Tagging vorgegeben ist, Handlungsangaben, Besetzung und Stab meist noch fehlen, die Einleitung und die Rezension noch nicht voneinander getrennt, noch kein Titel vorhanden ist.

5.) Seit Mai – kleine technische Änderung

Ab dem Filmfest Nr. 143 werden alle Produktionsländer nach ISO-Code 3166 alpha 2 benannt werden (Deutschland z. B. mit DE, anstatt, wie bisher, mit D). Bei den heutzutage häufigen „multilateralen“ Produktionen werden wir maximal drei Produktionsländer nennen (bisher höchstens zwei), im Wesentlichen diejenigen, aus denen die meisten aktiven Filmschaffenden (Stab, Besetzung) und / oder die finanziell wichtigsten Produktionsfirmen eines Films stammen. Die Titel der bestehenden Rezensionen werden wir an dieses Muster angleichen.

Eine Ausnahme gilt für zwei Länder: Erstens für die USA, hier bleibt es beim dreistelligen Kürzel nach ISO 3166 alpha 3. Damit tragen wir der Tatsache Rechnung, dass wir uns damit viele Titeländerungen sparen können – und heben die USA als kommerziell mit Abstand wichtigstes Filmland etwas heraus – und zweitens für die DDR, die wir so schreiben werden, nicht DD, wie seinerzeit das Iso-Kürzel lautete – dieses unterscheidet sich zu wenig von „DE“, das wir nicht nur für Filmes seit der Wiedervereinigung, sondern auch für westdeutsche Produktionen bis 1990 sowie für deutsche Filme bis 1945 verwenden werden.

6.) Wenn das Special Edgar Wallace abgeschlossen ist, was kommt dann?

„Da gibt es so viele Möglichkeiten. Wir müssen ohnehin aufpassen, dass wir nicht zu viele Rezensionen „verstecken“, weil wir sie für Werkschauen vorhalten wollen. Möglich, dass solche Werkschauen sich teilweise auf bereits veröffentlichte Kritiken beziehen müssen. 

Ein kleines Jean-Harlow-Special haben wir geplant, überwiegend mit „alten“ Rezension aus dem internationalen Filmverzeichnis von 1989, angereichert mit ein paar zusätzlichen Daten und Anmerkungen, eine Kritik stammt aus 2012, bei weiteren Filmen werden wir auf Empfehlungen setzen. In den späten 1980ern wurden einige ihrer Filme wiederholt, die ich im Filmverzeichnis von 1989 kurz rezensiert habe, die Idee für ein Harlow-Special stammt aus der Durchsicht dieses Verzeichnisses im Rahmen der aktuellen Publikationen.

Es wird jedenfalls immer ein laufendes Special geben, weil das für den Rezessionsrhythmus innerhalb des Filmfests wichtig ist, der mittlerweile folgende Komponenten berücksichtigen muss (…)“:

  • Das internationale Filmverzeichnis Nr. 8 aus dem Jahr 1989 mit 366 Filmen,
  • Rezensionen aus dem Archiv, erstellt von 2011 bis Mai 2020, veröffentlicht entweder im „ersten“ Wahlberliner oder in „Rote Sonne 17“ oder noch nicht gezeigt, ca. 1.800 Texte zu „Crimetime“ und „Filmfest“,
  • Rezensionsentwürfe im Entwurfsbestand des Wahlberliners in WordPress, ca. 40 Texte für das Filmfest und ca. 100 für „Crimetime“, überwiegend für Filme der Reihe „Polizeiruf 110“,
  • empfohlene Rezensionen anderer,
  • das gerade laufende Special (es sollte immer nur eines sein, es sei denn, durch einen Todesfall oder ein Jubiläum ist ein*e Filmschaffende*r besonders zu würdigen, was zu einem Sonderprojekt in Form einer Werkschau führt),
  • das Dauerprojekt „IMDb Top 250“

 

TH

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