Babylon Berlin – die Serie | Staffel 3, Folge 4 (Gesamtfolge 20) | #Crimetime 828 #BabylonBerlin #Babylon #Berlin #ARD #Sky

Crimetime 828 - Titelfoto und weitere Bilder © ARD Degeto / X-Filme / Beta Film / Sky Deutschland / Frédéric Batier

Überblick über die Situation in den Folgen 17 bis 19 (Staffel 3 Folgen 1 bis 3)

Berlin im September 1929: eine Metropole in Aufruhr. Ökonomie und Kultur, Politik und Unterwelt – alles befindet sich in radikalem Wandel. Spekulation und Inflation zehren bereits an den Grundfesten der immer noch jungen Weimarer Republik. Wachsende Armut und Arbeitslosigkeit stehen in starkem Kontrast zum Exzess und Luxus des Nachtlebens und der nach wie vor überbordenden kreativen Energie der Stadt. „Babylon Berlin“ erzählt in der neuen, dritten Staffel die Geschichte des jungen Kommissars Gereon Rath weiter, der sich in den Illusionswelten des 20er-Jahre-Stummfilmkinos zu verirren scheint, während um ihn herum der Wahnsinn herrscht: Menschen verschulden sich, die Hochfinanz spekuliert auf den Untergang, und die rechtsnationale Partei versucht, Polizei und Verwaltung sukzessive mit kaltblütigen Mitteln zu unterwandern. Doch es gibt Hoffnung: Trotz Mord und Verzweiflung findet Rath Liebe und Solidarität, und die „Roaring Twenties“ spiegeln in all ihren Facetten Lebenshunger und Leidenschaft.

Kurzfassung der Handlung von Folge 20

Gräf hilft Rath bei den Nachforschungen zur Akte Benda während im Fall Betty Winter ihr Ehemann Tristan Rot ins Visier der Ermittlungen gerät. Charlotte wird mit einem Familiengeheimnis konfrontiert.

Alle bisherigen Rezensionen zu „Babylon Berlin“ (1)

Drei Morde = eine Sonderkommission

Die kurz gehaltene Einführung zeigt, wie Charlotte dem Phantom im Gang der „Universum“-Ateliers das Phantom sieht und dieses entfleucht und dann, wie die Nazis und Rechtsnationalen Greta Overbeck versuchen mit ihrem Kind unter Druck zu setzen, damit sie ihre Einlassungen im Fall Benda ändert. Allerdings wird nach wie vor nicht erwähnt, was mit dem Kind passieren würde, vorgesehen war die Unterbringung in einer Pflegefamilie.

2020-10-15 Babylon Berlin Folge 20 Staffel 3 Folge 4 Foto 01

Es ist kalt und einsam im Falschen.

Eine Frau rettet sich in die Lüge

Konsequent bleibt die Kamera bei Greta, wie sie in ihrer dunklen Zelle sitzt, während draußen der Herbstregen niedergeht. Dann im Gericht: Sie gibt tatsächlich nach, widerruft ihre bisherige Aussagen und behauptet, ihr offiziell niemals existenter Freund Fritz sei Kommunist gewesen und die Kommunisten hätten den Regierungsrat, der die politische Polizei führte, ermordet. Bereits drei Jahre vor der Machtübernahme der Nazis nimmt der Downfall des Rechtsstaats Züge an: In unsere Rezension zu Folge 19 hatten wir erwähnt, was es bereits ausmacht, wenn Antidemokraten wenige wichtige Schlüsselstellungen besetzen. An wen hätte Greta sich wenden können? Charlotte will sie ja nicht sehen.

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Der Rechtsstaat bröckelt, weil Nazis ein Dienstmädchen erpressen.

Sonderkommission

Rath sitzt im Publikum und ihm steht der Mund vor Staunen offen. Das Publikum ist wütend auf Greta. Über den Polizeifotografen Gräf, der eine Archiveinsicht-Sondergenehmigung hat, versucht Rath aber nun doch, an die Akte Greta Overbeck heranzukommen, was ihm vom zuständigen Regierungsrat Wendt verweigert wurde.

Bester Satz der Szene: „Die Brooks, komplett unterbelichtet.“

Von dort eilt Rath zu einer Besprechung. Großes Team: Drei Morde, die zusammenhängen, im Filmbusiness, großer Presserummel = Sonderkommission, vom legendären „Buddha“, Kommissar Gennath, persönlich geleitet.

Rath wusste auch noch gar nicht, dass die Brooks ermordet wurde. Charlotte konnte ihn noch nicht erreichen. Hier wird einmal rückwärts gedacht, anstatt substituiert: Bisher hatte man versucht, den Mangel an ständiger Erreichbarkeit, wie wir sie heute haben, durch umfangreiches Benutzen von Telefonzellen zu ersetzen, hier geht man dramaturgisch in die richtige Richtung: Es kommt immer wieder zur Effizienzverlusten und zu hübsch konfrontativen zusätzlichen Dialogen, weil nicht alle auf demselben Informationsstand sind. Auch sonst gibt es in der Sonderkommission „Dämonen“ oder wie immer wir sie nennen wollen (sie wird im Film nicht so bezeichnet, aber alle Kräfte werden zusammengezogen, um die drei aufsehenerregenden Fälle zu bearbeiten) reichlich Animositäten.

2020-10-15 Babylon Berlin Folge 20 Staffel 3 Folge 4 Foto 03

Charlotte erklärt, an einer Kreidetafel mit Zeichnung stehend, den Weg des Phantoms aus dem Studio.

Sie meint, wegen der gezielten Art der Fluchtbewegung müsse er auch von dort gekommen sein, wohin er das Gelände verließ. Zwingend ist das nicht, er könnte sich auch einfach ausgekannt haben. Sie lässt sich nicht von Zwischenbemerkungen provozieren, Tristan Roth sei verschwunden. Gennath gibt sich sehr hierarchisch, um den Laden im Griff zu behalten und spannt Böhm und Rath als leitende Ermittler zusammen, obwohl oder gerade weil die beiden einander nicht ausstehen können. Kriminaltechniker Ulrich gibt sich prätentiös, hat aber noch nichts zu vermelden. Offenbar meint er, die neue Wissenschaftlichkeit in der Kriminalarbeit verteidigen zu müssen. Da ist sicher ein wenig Realismus dabei, denn Zeugenbefragungen sind ja nun tatsächlich nicht besonders innovativ.

Charlotte prescht vor, als es um die Vernehmungsprotokolle geht und Gennath bremst sie. Sie hatte versucht, Weintraub und den Armenier, den wir nun endlich Edgar Kasabian nennen wollen, in einer ersten Befragung zu vernehmen, doch die beiden wehrten sie brüsk ab. Überall das Patriarchat! Aber der Armenier müsste Charlotte noch kennen, er hatte sie doch in der zweiten Staffel gefangen gehalten, um aus ihr rauszuquetschen, was sie über den Goldzug aus Russland weiß.

2020-10-15 Babylon Berlin Folge 20 Staffel 3 Folge 4 Foto 05

Das verflixte Doppel-M. Mob-Bosse und Machos lassen Charlotte auflaufen.

„Dieses Lichtspiel wird von zwei berüchtigten Berliner Unterweltgrößen finanziert“, erläutert Gennath, damit die Zuordnung unzweifelhaft ist. Weintraub saß also ein wegen Steuerhinterziehung, erfahren wir jetzt, obwohl das nichts mit doppelter Buchführung zu tun hat, nicht im technischen Sinne jedenfalls (Ironie?). Interessant, dass man damals wegen solch eines Deliktes ins Gefängnis kommen konnte. Aber es sieht nicht so aus, als ob Weintraub ein Motiv für die Morde hätte, das Gleiche gilt natürlich auch für Kabasian, schließlich haben die beiden massiv in den Film investiert.

Erste Ermittlungsergebnisse

Nun werden die Lieferanten überprüft, die zum fraglichen Zeitpunkt das Studio beliefert hatte, nebenbei Charlotte dem Oberkommissar Böhm zugewiesen. dieser will das nicht, aber Gennath kennt keine Gnade. Drei Morde in einer Woche, „wir haben einen Ruf zu verlieren!“ Betty Winter, Oberbeleuchter Krempin und Tilly Brooks sind tot.

Charlotte traut sich trotz einer angespannten Atmosphäre, noch etwas berichten zu wollen: Sie hat von Vera Lohmann erfahren, dass diese die Brooks eingesperrt hatte, um an die Nachfolge von Betty Winter heranzukommen. Was ihr ja in Folge 19 gelungen ist. Böhm schickt Charlotte in die Pathologie, die Akte Brooks zu holen, obwohl er sie sich selbst schon besorgt hat. Und was hat er obenauf liegen, auf der Mordakte? Die Börsennachrichten, die er mit der Lupe liest. Das Fieber steigt!

Zwei der Kriminaler überprüfen den Getränkelieferanten und der gibt preis, dass er Tristan Roth einen Schlüssel zum Gelände gegeben hat und in der Wohnung von Krempin wurden verschiedene Anhaltspunkte für dessen Sabotageakte gefunden – und Okkultes, das auf Mitgliedschaft in einem esoterischen Zirkel hindeutet. Ein Medaillon in diesem Fundus ähnelt stark einem solchen, das Rath neben der toten Tilly Brooks gesehen hat. Die Organisation heißt „Fraterna Saturnii“ und mit Passwort „Osiris“ wird (zu einer Séance) am 24.09. geladen, Tristan Roth lädt ein! Rath soll dorthin, aber ohne weibliche Begleitung geht’s nicht. Da hat Charlotte ja wieder mal Glück gehabt.

Dialog dieser Sequenz: Die doppelte Arabeske. Das ist, wenn einen jemand einseifen will, man merkt es, sagt aber nichts. Aha. Gennath wirkt in kleinerem Kreis viel jovialer.

Was an den Augen zu haben, war immer schon teuer

Charlotte trifft sich mit ihrer jüngeren Schwester im Café, es geht um die ältere Schwester, die in Nöten sind, Charlotte ist unwillig, weil die ziemlich großgewachsene Kleene einen Termin bei Augenarzt ausgemacht hat, zufällig kommt auch Vera in das Café und man verabredet sich für den Abend beim Holländer, dem LGBTI-Club, den wir in Staffel 1/2 kennengelernt haben. Außerdem sagt die jüngere Schwester, Charlotte soll zu einer früheren Nachbarin gehen, die habe noch etwas für sie aufbewahrt. Später, beim Augenarzt, stellt sich heraus, dass Ida grünen Star hat und eine OP 600 Reichsmark kosten würde. Niemand kann einfach so 600 Reichsmark locker machen. Die Problemlösung wird wieder einmal an Charlotte hängenbleiben, wie schon beim Tod der Mutter, als der undurchsichtige Oberkommissar Wolter ihr schließlich bei der Bezahlung der Beerdigungskosten half – nicht ohne Gegenleistung.

Zur Erinnerung. Obwohl Sehhilfen medizinisch notwendig und wirksam sind, werden sie heute von Krankenkassen nicht mehr übernommen. Wir nähern uns rapide den vorsozialen Zuständen alter Zeiten an.

Nach diesem wenig erfreulichen Arzttermin mit der Schwester holt Charlotte bei der Nachbarin eine kleine Kiste ab, in der sie Briefe findet. Ein gewisser E. war offenbar in deren jungen Jahren ein Fan von Charlottes Mutter und seine Nachrichten lesen sich, als sei er möglicherweise auch ihr Vater.

Ärger von allen Seiten

Gefängnishof: Mitgefangene blicken Greta böse an, die allein in einer Ecke wandert. In der Kantine wird ein Zettel herumgereicht. Gefangene und die Aufseherin sind sich einig: Greta wird zum Küchendienst abkommandiert und dort mit dem Kopf in eine Suppenschüssel getunkt. Die Mitgefangenen wollen wissen, warum sie im Gerichtssaal eine Falschaussage getätigt hat. Aber die kommunistische Ärztin, die dabei ist, hat irgendwann Mitleid und lässt sie aus, bevor sie die Hintergründe darlegt. Hat man erstmal die schiefe Bahn betreten, hat man nur noch Feinde. Das ist so eine kleine Zwischenmoral. Freilich kann sowas auch Menschen gerade deshalb passieren, weil sie ehrlich bleiben wollen und vor allem unbestechlich.

Intermezzo mit Helga Rath

Charlotte sieht aus der Bahn, wie Helga Rath unter falschem Namen in einem Hotel (in der Rezension zur vorherigen Folge als Appartementhaus bezeichnet) verschwindet und in dem mondänen Hotel-Appartement trifft sie tatsächlich auf Nüssen, den sie bei der Rede der Kriegerwitwen in Staffel zwei in einer Brandrede als kapitalistischen Kriegsgewinnler bezeichnet hat. Die Kapitalisten kriegen alle, früher oder später, vor allem, wenn sie Hilfe brauchen. Ausziehen, umziehen, einziehen. Mit Hotelzimmern als Orten des Übergangs, von denen man weiterzieht oder zurückkehrt. Das Leben ist eine Drehtür und das Zimmer wirklich hübsch eingerichtet. Rath versucht zunächst, sie bei seinem Bruder ausfindig zu machen und beauftragt dann einen Mitarbeiter mit Nachforschungen.

Im Archiv und danach

Gräf nimmt Akteneinsicht, doch der Archivar, der sich von ihm gedemütigt fühlt, geht ihm nach und es kommt zu einer Gewaltszene. Ob Gräf dem Mann etwas von seinen Ermittlungen verrät, erfährt man nicht, jedenfalls gelingt es ihm, einige Aktenblätter abzufotografieren, bevor es zur Konfrontation kommt. Es wird in diesem Teil der Folge ganz schön geforscht. Der Archivar kennt den Gräf offenbar aus dessen früherem Leben – auf dem Strich? Schon wieder einer, der unter Druck gesetzt wird. Das ist ja auch viel besser, als wenn alles gnadenlos ausermittelt werden muss, wenn jeder singt. Gräf berichtet das Erlebnis, kann sehr schnell die Fotos von den Verhörprotokollen der Overbeck entwickeln – sie gehen am Abend zusammen in eine Kneipe. Auf einer Namensliste stoßen sie auf Samuel Katelbach, den österreichischen Journalisten. Dadurch sehen wir die Witwe Behnke kurz wieder, die Katelbach immer noch beherbergt, dieser will sich mit Rath am nächsten Morgen treffen.

Partyfinale

Gräf und Rath kommen einander in der Bar näher. Dialog der Szene: „Ich komme aus dem anhaltinischen Domersleben. Zwei Silben, zwei Lügen: Kein Dom, kein Leben“. „Also ab nach Berlin!“ Es geht natürlich um Gräf, Gereon Rath kommt aus Köln, wie wir wissen. Charlotte indes kommt Vera im „Holländer“ noch näher. Mit ihr wird alles durchgespielt, was Femipunkte bringen kann und sich im Genderrepertoire befindet. Aber irgendwann in Staffel 3 wird sie Gereon Rath küssen, eines der vielen Bilder zur Serie enthält eine solche Szene. Vertiefung bei den Kerls: Gräf sagt, er verdankt alles, was er ist und kann, dem Gennath, dem gemeinsamen Chef und verteidigt dessen in größeren Runden autoritäre Art. Die Dinge des Lebens: Loyalität und Dankbarkeit. Gräf deutet an, dass er auf Rath steht, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Beim Holländer geht es wesentlich mondäner zu, wenn auch nicht ganz wie einst im Moka Efti.

Partyzone Babylon Berlin (ohne Moka Efti). Beim Holländer wird über Peru und einen Kakadu gesungen und die Attraktion findet neue Wege.

Jene Diseuse, die wir schon aus Staffel eins kennen, als Wolter und Rath zusammen ermitteln, singt ein Lied, das wieder ein typisches Epochen-Crossover ist: Textlich durchaus in den 20er Jahren denkbar, aber viel gedehnter als damalige Schlager, die solche Texte hatten und viel mehr an die Travestie-Performance der Interpretin / des Interpreten angepasst.

In dem Lied geht es um Peru, einen Kakadu, den Mond und die Liebe. Damit wird auch auf die Südamerika-Affinität angespielt, die aber eigentlich erst zur Nazizeit aufkam, als dieser Kontinent politisch weitgehend neutral bzw. den Nazis nicht so übel gesonnen war, siehe etwa „Stern von Rio“ (1940), die diese leicht verquere Romantik einer noch zugänglich erscheinenden Ferne gut spiegelt oder auch „La Habanera“ (1937) mit Zarah Leander und von Detlef Sierck.

Obwohl Vera Charlotte an ihr altes Leben erinnert, weil sie selbst noch als Prostituierte arbeitet, hat Charlotte kein Problem damit, sich auf die frühere Freundin einzulassen. Am Ende der vierten Folge von Staffel 3 kommt tatsächlich ein Hauch von Verruchtheit auf den Bildschirm, der die beiden ersten Staffeln in viel stärkerem Maße geprägt und den Titel „Babylon Berlin“ durchaus gerechtfertigt hat. Vera zieht mit Charlotte nach Hause und die kleine bzw. junge Schwester fragt: Kommt die jetzt öfters? Wissen wa noch nicht. Na jut.

2020-10-15 Babylon Berlin Folge 20 Staffel 3 Folge 4 Foto 09

Mädelsnacht, volle Femi-Punktzahl.

Einschätzung

Die Kriminalhandlung verdichtet sich, am Ende lässt man die Stimmung der beiden ersten Staffeln wieder etwas aufleben, aber das Geschehen wird weiterhin langsamer und konventioneller gefimt als in jenem Frühjahr 1929, als Goldzüge mit Giftgas im Anhalter Bahnhof parkten, als Politiker mit Pornovideos erpresst wurden und die schwarze Reichswehr von Gereon Rath und dem Herrn Gräf, der in 3/4/20 auch eine wichtige Rolle spielt, dabei fotografiert wurde, wie sie sich in Russland in aller Ruhe entwickeln und ertüchtigen kann. Nur, damit das klar ist: Dieser Part ist historisch verbürgt. Das kann man von dem, was bisher in Staffel drei passiert ist, weitgehend noch nicht sagen. Man baut hingegen in aller Ruhe ein neues Szenario auf, das sich nun über vier von zwölf Folgen entwickelt hat. Mitgenommen aus Staffel 2 wurde lediglich der Fall Greta Overbeck / Mord an Regierungsrat Benda, das Verhältnis Gereon / Helga Rath und natürlich das von Kommissar Rath zu seiner neuen Assistentin Charlotte Ritter. Einige wichtige und gut gespielte Figuren der ersten beiden Staffeln sind raus aus Babylon und bisher noch nicht ganz gleichwertig ersetzt.

Dafür haben sich Gereon Rath und Charlotte Ritter prächtig entwickelt. Er scheint sich aus einem Verhältnis zu lösen, das ihm nicht guttut und „die Ritterin“, wie es in Folge 18 oder 17 an einer Stelle heißt, ist in die Polizei schon gut integriert und immer noch abenteuerlustig. Politisch ist auch Staffel drei sehr ambitioniert, wenngleich auch hier der Schauwert hinter den Schicksalen zurücktritt: Keine große Politik mehr sichtbar, nur Ränkespiele, keine Demos, die im Blutrausch der Polizei enden.

© 2020 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

(1) Unsere bisherigen Rezensionen zu „Babylon Berlin“

Folge 19 (Staffel 3)
Folge 18 (Staffel 3)
Folge 17 (Staffel 3)

Folge 16 (Staffel 2)
Folge 15 (Staffel 2)
Folge 14 (Staffel 2)
Folge 13 (Staffel 2)
Folge 12 (Staffel 2)
Folge 11 (Staffel 2)
Folge 10 (Staffel 2)
Folge 09 (Staffel 2)

Folge 8 (Staffel 1)
Folge 7 (Staffel 1)
Folge 6 (Staffel 1)
Folge 5 (Staffel 1)
Folge 4 (Staffel 1)
Folge 3 (Staffel 1)
Folge 2 (Staffel 1)
Folge 1 (Staffel 1)

Rolle Darsteller
Gereon Rath Volker Bruch
Charlotte Ritter Liv Lisa Fries
Greta Overbeck Leonie Benesch
Alfred Nyssen Lars Eidinger
Günter Wendt Benno Fürmann
Helga Rath Hannah Herzsprung
Armenier Misel Maticevic
Walter Weintraub Ronald Zehrfeld
Esther Kasabian Meret Becker
Dr. Schmidt „Anno“ Jens Harzer
Elisabeth Behnke Fritzi Haberlandt
Dr. Völcker Jördis Triebel
Katelbach Karl Markovics
Ernst Gennat Udo Samel
Reinhold Gräf Christian Friedel
Zörgiebel Thomas Thieme
Ullrich Luc Feit
Litten Trystan W. Pütter
Henning Thorsten Merten
Wilhelm Böhm Godehard Giese
Czerwinski Rüdiger Klink
Malu Seegers Saskia Rosendahl
Tristan Rot Sabin Tambrea
Fritz Jacob Matschenz
Otto Julius Feldmeier
Musik: Johnny Klimek
  Tom Tykwer
Kamera: Bernd Fischer
  Christian Almesberger
  Philipp Haberlandt
Buch: Tom Tykwer
  Hendrik Handloegten
  Achim von Borries
Regie: Tom Tykwer
  Achim von Borries
  Hendrik Handloegten

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